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Geschichte

Der Ursprung der Formula Student ist in Amerika verankert. Dort wurde bereits in den 1980er Jahren ein Hochschulprojekt unter dem Namen „Formula SAE“ durchgeführt, aus dem sich die Formula Student entwickelte. Schnell schwappte die Welle der Begeisterung für ein solches Event nach Europa über und im Sommer 1998 fand der erste offizielle Formula Student Wettbewerb in England statt.

Die eigentliche Wiege des Automobils erreichte die studentische Rennserie jedoch erst vor wenigen Jahren. 2006 jagten zum ersten Mal die Rennwagen verschiedener Hochschulen über eine deutsche Rennstrecke. Seit diesem Zeitpunkt ist das Event auf dem Hockenheimring eines der meist umkämpften und professionellsten.

Heute finden die Wettbewerbe in vielen Ländern Europas und auch Übersee statt. Jedes Jahr treffen sich dabei Hochschulen verschiedenster Länder, Nationen und Kulturen.

Der eigentliche Hintergrund des Wettbewerbes ist unverändert geblieben:

Die Studenten sollen eigenständig einen einsitzigen Formelrennwagen entwickeln, konstruieren und bauen. Jedes Jahr messen sich die Teams bei den Events in statischen und dynamischen Disziplinen. Für die Bewertung der unabhängigen Jury zählen nicht nur schnelle Runden und Höchstgeschwindigkeit, sondern auch das Konzept, der Businessplan und die Kostenaufstellung.

Der Sieg wird hart umkämpft, jedes Team möchte im Finale einen Erfolg vorweisen können. Doch trotzdem herrscht bei den Rennen eine absolut entspannte und familiäre Stimmung. Man sieht sich gegenseitig nicht verbissen als Konkurrenz an und hilft gerne mit Werkzeug, Know-how und sonstigen Dingen aus.

Denn schon allein dabei sein zu können ist für alle ein Teilsieg!